Hausgarten

Dieser Badeteich ist ein Original der lebendigen Wasseroasen in einem bernischen Aussenbezirk. Das familiäre Quartier, welches die Gartenanlage umgibt, wirkt freundlich und belebt. Im Sommer hat die Wasseroberfläche einen türkis-blauen Schimmer. Wunderschön, liebevoll und stilvoll gepflegt erscheint diese Grün-Wasser-Insel. Vom Haus her führt ein Holzdeck zum Wasser. Somit können Hausbewohner durch den Hintereingang der Küche direkt zum Sitzplatz und zum Schwimmteich gelangen. Gleichzeitig haben sie durchs Fenster in Küche und Wohnzimmer eine einmalige Stillwasser-Kulisse im Blickfeld. Die Trockenmauer entlang dem Einstiegsbereich fügt sich idyllisch in den Uferbereich ein. Auf der gegenüberliegenden Seite grenzt der Teich mit Regenerationszone an Rasen und Kiesplatz der Sitzlounge. Die dort wachsende Schirmplatane spendet natürlichen Schatten an sonnigen Tagen und markiert zugleich den Ausgangspunkt des Ess- und Aufenthaltsbereiches im Garten. Staudenrabatten und Lavendelsäume runden den Garten nach aussen hin ab.

 

Fotografie: © Benedikt Dittli

 Bau

Nach dem Verpflanzen der Schirmplatane  und dem Aushub des gesamten Schwimmteichbeckens wurde die Folie eingepasst und eine Mauer entlang des Randes verlegt. Vom rechteckigen Schwimmbecken her verbaute man die Mauer und  führte diese in einen Halbkreis der Regenerationszone über. Mit dem Treppenaufgang aus Stein für den Zugang zum Wasser setzte man direkt ans Trockenmauergefüge und ans Holzdeck an.

Vorher – Nachher

Zuvor bestand der Garten aus einer grosszügigen Rasenfläche und einem gemütlichen Sitzplatz. Mit dem Schwimmteich und dem neuen Bepflanzungs-Konzept gewinnt dieser Garten nun eine zusätzliche gestalterische Dimension als Naturgarten. Ebenfalls ist die neue Sicht vom Innnenbereich der Wohnung her auf den Garten inspirierend und erfrischend. Dies kommt vor allem durch die vielfältige Bepflanzung und durch die ruhige Wasseroberfläche des Badeteiches zustande. Insgesamt konnten Elemente des alten Gartens übernommen werden und im Neubau miteinbezogen werden. So konnte man einzelne Stauden wie Lavendel oder Küchenkräuter wieder einpflanzen sowie Findel- und Mauersteine der ursprünglichen Böschung in die neue Uferzone respektive die Trockenmauer einbetten.