Feuersalamander

Begegnung und Lebensraum

Einprägsam mustern die leuchtend gelben Punkte den Rücken des Feuersalamanders. Zwischen sattem Grün im nassen Grass einer Wiese wirken sie beeindruckend und heben sich von der Umgebung ab. Es dämmert bereits und die Kuhweide im Jura verwandelt sich in der Weite in Grautöne. Doch die gelbe Leuchtfarbe auf dem Rücken des Salamanders ist auch in der allmählichen einkehrenden Dunkelheit unverkennbar im hohen Gras neben einem Findling auf einer Wiese. Die Feuersalamander-Larven kann man am selben regnerischen Tag in einem kleinen, klaren Bachlauf am Hang unter feuchtem Laub im Wasser finden. Bei der Kuhweide in einem alten Brunnentrog nebenan entwickeln sich diverse andere Amphibienlarven und schwimmen quirlig umher.

Identität

Ob in der wilden Natur oder im Siedlungsgebiet, der einheimische Feuersalamander beeindruckt durch seine Präsenz. Er ist unverwechselbar. Seine kraftvollen Farben machen ihn als einheimisches Tier speziell. Nicht zuletzt deshalb wählten wir den Feuersalamander als Erkennungszeichen und Logo-Emblem für unsere Firma – Salamander Naturgarten. Gärten mit Wasserstellen, Bachläufen, Schwimmteichen und Biotopen sind unser Spezialgebiet und hierbei verbindet uns dies wiederum mit dem Charakter des Salamanders als Wassertier.

In der Schweiz leben zwei Unterarten von Feuersalamandern: der gefleckte und der gebänderte Feuersalamander. Die Musterungen der Tiere sind sehr individuell variieren je nach Ort. Wie der Name es bereits sagt, weisst der gebänderte Salamander eine Linie auf dem Rücken auf, während der gefleckte Salamander durch einzelne unterbrochene Punkte gekennzeichnet ist. Weitere Infos dazu sowie Verbreitungskarten findet man auf der Webseite von karch.

Gartenraum

Passende Gewässer und Unterschlüpfe in Siedlungsgebieten ermöglichen es dem gelb gemusterten Salamander, sich in Gärten oder Bereichen von Gebäuden aufzuhalten. So kann es vorkommen, dass die Tiere weitere Distanzen vom Wald entfernt leben. Geeignete Verstecke und Winterquartiere sind hierbei:

  • Ritzen in Blockstein- und Trockenmauern, in welchen Sich der Salamander zurückziehen kann.
  • Schächte und Kellereingänge von Häusern. Diese Orte sollten über einen geeigneten Ausstieg verfügen, damit der Salamander nicht durch zu hohe Treppenabsätze oder in den Vertiefungen im Versteck oder Überwinterungsquartier gefangen bleibt.
  • Totholz-Haufen und Wurzelstöcke an feuchten Stellen eignen sich als Unterschlupf im Garten und locken zusätzlich Würmer, Schnecken und andere Wirbellose an, welche beim Salamander auf der Speisekarte stehen.

 

Hält sich der einheimische Schwanzlurch oder auch andere Amphibien im eigenen Gartenraum auf, gilt es besonders Rücksicht zu nehmen bei Unterhalt und Pflege von Haus und Garten. Lesen Sie mehr zu naturnaher und schonender Gartenpflege unter Naturnahe Gartenpflege und Naturgarten.

Es kommt zwischendurch vor, dass unser Gartenbau-Team einen Feuersalamander beim Umbau findet: Neulich wurden diese beiden Tiere beim Bau einer Trockenmauer in der Region entdeckt.

 

Nützliche Links und Quellen: